28. Januar 2012
Heute haben wir drei unserer Kursteilnehmer schon verabschieden müssen, weil die am Montag nicht mehr da sind. Ich hab ein bisschen geweint, weil ich so traurig bin, dass ich sie nicht mehr jeden Tag sehe.
Abschiedsschmerz ist was Schönes- zeigt es doch, dass man jemanden in sein Herz geschlossen hat. Ich finde es sehr schön, dass ich diese drei Menschen kenne und dass ich sie ein bisschen- ein bisschen sehr- in mein Herz gelassen habe.
Montag wird noch heftiger. Aber auch sehr, sehr schön.
Gute Nacht, ihr Lieben!
26. Januar 2012
Der Titel reimt sich. Wie toll.
Ich will eigenes Briefpapier haben und habe deswegen vor zwei Tagen bei meiner Schwägerin angefragt, ob sie mir nach dem Design meiner Visitenkarten eventuell, wenn sie Lust hätte, auch Papier entwerfen würde. Als Antwort bekam ich, dass das wohl verhext sei, sie hätte mir gerade ein Päckchen gemacht- mehr sage sie aber nicht.
Heute hatte ich Briefbögen im Briefkasten, drei verschiedene Designs, die alle mit meiner Visitenkarte zusammenpassen und mir ein weiteres Teilchen meiner CI geben. Das war richtig schön! Und ein bisschen verhext
.
Einen schönen Abend euch allen!
25. Januar 2012
Wir hatten letzte Woche Marketingtraining. Sehr interessant, sehr anstrengend und sehr aufschlussreich. Bei diesem Training haben wir einen Selbsttest ausfüllen sollen, der uns unsere Werte aufzeigen sollte. Nachdem ich ihn letzte Woche mehr oder weniger "falsch" gemacht habe, weil zu sehr davon bestimmt, was ich hoffe, dass die anderen von mir denken, habe ich ihn noch mal ganz "egoistisch" neu gemacht. Mein wichtigster Wert ist Freude. Mit Abstand. Ist das nicht schön?
Ich hab noch immer keinen tollen Schlusssatz. Aber ich freu mich!!!
24. Januar 2012
So. Heute gleich mal richtig in die Vollen. Ich leide seit heute Nacht um Zwei unter ner leichten, aber dennoch beschissenen Migräneattacke, da soll man mal was Schönes erleben. Pah. Um 17.50 hatte ich dann was- unser heutiger Dozent beschloss seinen Unterricht mit einem chinesischen Sprichwort, das in mein Leben wie das Pflaster auf die Schnittwunde passt:
„Wenn du daran glaubst deine Ziele erreichen zu können, dann wird dir Erfolg beschieden sein.“
Da ich seit zwei Wochen ernsthaft über meine eigenen Ziele nachdenke, war das etwas Schönes für mich. Ich sollte jetzt nur noch meine Ziele definieren- obwohl, ein sehr Konkretes hab ich schon….
Ich wünsche euch schöne Sachen! Bis morgen!
Ist das ein besserer Schlusssatz?
23. Januar 2012
Guten Morgen!
Ich trage seit einigen Monaten eine Idee in meinem Herzen, die ich hiermit umsetzen möchte. Die Gründe, warum ich sie bisher noch nicht realisiert habe, sind ebenso vielfältig wie bescheuert. Vielleicht trage ich sie mal vor, aber viel wichtiger ist mir die Idee… Und die lautet so:
Ich möchte ein Jahr lang jeden Tag etwas schreiben, das schön war, das mir gut getan hat, das mir das Leben erleichtert hat, kurz: Ich will jeden Tag etwas Positives in die Internetwelt hinausposaunen. Ob das jetzt was Egoistisches war, etwas Weltverbesserndes, ein schöner Satz, ein Geschenk, egal. Ich möchte festhalten, dass mir jeden Tag etwas Gutes passiert.
Eigentlich wollte ich das abends machen, aber mir ist jetzt schon etwas geschehen, das mir den Tag versüßt hat. Ich habe einen entzückenden Anruf bekommen.
Zur Erklärung: Ich mache bis nächsten Montag einen insgesamt viermonatigen Lehrgang bei der isFF, der sich "Camera Actor´s Studio" nennt. Der an sich ist schon wunderbar (und ja, allein damit hätte ich jeden Tag was Schönes schreiben können…). Heute morgen rief mich eine Mitschülerin an, die ich totaaal mag. Wir müssen heute statt um Zehn erst um Zwei da sein, weil wir Castingtraining in Zweiergruppen haben und ein paar von uns sind schon "durch" mit der Übung, die genannte Kollegin und ich waren am Freitag dran (großartige halbe Stunde für mich übrigens, hätte ich auch schon schreiben können..). Nun, wie auch immer. Die Kollegin ruft mich kurz vor Zehn an, weil sie total vergessen hat, dass sie erst um Zwei da sein muss. Und von allen Mitschülern wählt sie meine Nummer, um mir lachend zu erzählen, wie bescheuert sie ist.
Warum das so schön für mich ist? Weil ich Tragiktier am Freitag noch dachte, ob ich wohl mit irgendjemandem noch Kontakt haben werde oder ob ich nach den vier Monaten wieder in mein Schneckenhaus zurückkehre, weil ich keine Beziehungen habe aufbauen können. Klingt sonderbar, aber ich neige zu solchem Denken. Jetzt sitze ich grinsend am Computer und nutze dieses Glücksgefühl um meinen Plan in die Tat umzusetzen.
Ich wünsche allen Lesern und den anderen auch, dass sie heute etwas Schönes erleben und das auch bemerken! Oh, ich sollte vielleicht noch an dem Schlusssatz arbeiten.
Vielleicht hat der eine oder andere von euch Lust mir zu erzählen, was er so Schönes erlebt hat. Geteilte Freude ist wirklich doppelte Freude.
P.S.: Ich habe meinen Blog-Untertitel gelöscht - "Selbstständig oder arbeitslos?!" passt nicht mehr zu mir. Ich hab noch keinen neuen Untertitel für mein "Leben" gefunden, vielleicht hilft mir der Plan dabei.
26. August 2011
Ich hab wieder was gefunden, über das ich berichten möchte. Lang genug hat es gedauert.
Wie der geneigte Leser meiner Blogeinträge weiß, hab ich dank Anja Kersten ja "Der Weg des Künstlers" gelesen und durchgearbeitet. Ich schreibe heute noch meine Morgenseiten, inzwischen sind elf Notizbücher voll, vier Tintenfässer verbraucht und weitere Freunde mit dem Buch bedacht worden. Ist also etwas, das mich begleitet.
Ich persönlich habe mich entschieden eine "Übung" weiter durchzuziehen: Ich schreibe jeden Morgen nach den drei Seiten Selbstreflektion (oder Jammerei oder Berichterstattung oder Gefühlsorganisieren, je nachdem) zehnmal eine Affirmation, damit die sich mir einprägt.
Zwei Jahre lang habe ich folgenden Satz wiederholt: "Ich, Judith, bin kreativ." Ich habe vergeblich auf den gewünschten Effekt gewartet- endlich mein Programm zu Ende zu führen, endlich meine Songs zu schreiben, endlich das Buch, das in meinem Hirn existiert, in Einsen und Nullen zu verwandeln. Nix. Da war ich dann doch enttäuscht.
Bis mir vor kurzem auffiel, wie kreativ ich in den letzten zwei Jahren geworden bin: Ich bastle Premierengeschenke, die wirklich originell sind, meine Freunde werden mit immer neuen Backkreationen und Barbecuesoßen erfreut, ich stricke, häkle und nähe lauter hübsche Dinge (na ja, auf den ersten Blick sind sie toll) und ich habe eine Liste mit lauter Dingen geschrieben, die ich alle noch basteln werde und will.
Also bin ich kreativ, viel mehr als vor zwei Jahren. Nur nicht da, wi ich eigentlich den Hebel ansetzen wollte. Also habe ich mir gedacht- Schäfer, nutze dein Hirn und entwickle deine Affirmation weiter. Also schreibe ich nun "Ich, Judith, nutze meine Kreativität gezielt." Inzwischen sind acht Songs fertig, ich hab drei davon aufgenommen und finde sie echt gut, ich hab mein Programm weitergeführt (und nen Regisseur dafür gefunden, also mir sogar noch nen Tritt zusätzlich verpasst) und ich gehe professionell gesehen weitere Wege. Affirmationen wollen genau genommen werden, habe ich festgestellt.
Nebenher bastle und backe und stricke und häkle und koche ich trotzdem wie eine Bessessene weiter. Kann ja nix schaden.
25. Mai 2010
Pfingsten war No(n)nsenszeit. Vier unglaublich gute Vorstellungen hintereinander, am Montagabend haben wir eine der besten Vorstellungen hingelegt, die wir je gespielt haben. Das Publikum war begeistert, ich hab nach der Vorstellung vor lauter Komplimenten garnicht mehr gewusst, wohin mit dem Grinsen in meinem Gesicht. Es war toll, wir haben uns (fast?) alle gefühlt wie Showstars, sogar der Scheffe hat sich zu mehr als netten Worten hinreissen lassen. Wenn man ein Stück über längere Zeit spielt und dann wieder so ein extremes Highlight kommt, ist das verdammt gut für die Motivation, weil man bemerkt, dass die Routine doch keine wirkliche ist. Super. Ich war so gepusht, dass ich sehr lange nicht einschlafen konnte und mich im Bett liegend einfach weiter gefreut habe. Es war richtiggehend Seelenstreicheln. Toll, wenn man solche Feedbacks bekommt wie "du spielst deine Rolle so durchgehend rund und stimmig, ich hab mich jedes Mal gefreut, wenn du auf die Bühne gekommen bist". Es gab Szenenapplaus an Stellen, die sonst eher lediglich registriert werden, wir konnten manchmal nicht weitermachen, weil das Lachen im Publikum so laut war, einfach großartig.
Jetzt ist ein neuer Tag angebrochen. Meine Wohnung sieht aus wie nach nem Bombenangriff, die Wollmäuse sind den Katzen zahlenmäßig mannigfaltig überlegen und der Staub, der überall liegt, lässt darauf schließen, dass es Zeit wird dieses uralte Terrain von Archäologen vorsichtig erkunden zu lassen. Der Applaus in meinem Ohr endet aprupt. Den Dreck interessiert es nicht, wie großartig ich eine Amnesie darstellen kann. Willkommen zurück im wirklichen Leben. Ich werde beim Putzen singen. Irgendwelche Wünsche, was ich vortragen soll, die Nachbarn?
18. März 2010
Nein, das soll jetzt kein feministisches Manifest werden; es handelt sich hierbei um ein theatralisches Problem.
Ich spiele ja seit einem Jahr Kindertheater, nicht an einem Haus, sondern “Theater aus dem Koffer”; wir fahren zu Kitas hin und machen dort Mitmachtheater. Vor kurzem ist einer unserer Meister Töne ins Ausland gezogen, weshalb ein Nachfolger gesucht wird. Besser mehr, es gibt nämlich inzwischen drei verschiedene Stücke, die ziemlich erfolgreich laufen.
Nachdem die Castings nicht sehr ergebnisreich verlaufen sind, habe ich mir gedacht, ich als spielender Teil des Theaters mache hier mal sowas wie Werbung, vielleicht ist der eine oder andere Berliner dabei, der sich vorstellen könnte mit uns die Kinder zu beglücken.
So. Wie anfangen? Wer sich als ernstzunehmenden Darsteller sieht, wird sich wahrscheinlich denken, dass Kindertheater und besonders diese Form, wo man nicht auf einer Bühne steht und eher als “Spaßhansel” für Dreijährige dient, keine Herausforderung sei und ganz bestimmt nicht der professionellen Weiterentwicklung diene. Doch halt! Weit gefehlt!
Durch die Interaktion mit den Kindern entwickelt man (also nicht nur ich, sondern jeder meiner Kollegen, haben Erfahrungsberichte bewiesen), also, dadurch entwickelt man ein wirklich gutes Gespür für sein Publikum, das man ohne weiteres auf andere Theaterprojekte übertragen kann. Der erwachsene Zuschauer an sich ist “zu anständig”, um sein Missfallen oder seine Langeweile dermaßen direkt kundzutun wie ein Kind. Ich habe also beim Spielen ständig die Chance auszutüfteln, wie ich das Interesse (wieder) wecken kann und was funktioniert und was nicht.
Dann entwickeln wir eine Spontanität beim Spielen, weil wir jederzeit auf die Kinder einzugehen haben und auch mal aus unserem geübten Spiel quasi aussteigen müssen, um Situationen zu meistern, die wir so noch nie auf einer Bühne hatten.
Das mag jetzt auf den ersten Blick nicht für jeden interessant sein, doch hat sicherlich jeder von uns schon mal auf der Bühne gestanden und erlebt, dass da eine Schwingung im Saal war, die Desinteresse oder gar Langeweile vom Zuschauerraum auf die Bühne transportiert hat- ich habe durch meine “Liedfee”-Auftritte gelernt das erstens sehr viel besser einzuschätzen und zweitens habe ich mir dadurch die Fähigkeit erworben allein durch zielgerichteten Einsatz meiner spielerischen Energie das Publikum wieder zu “kriegen”. Lernste an keiner Schule, lernste im Kindertheaterleben. Ich kann es nicht besser in Worte fassen, aber das ist etwas, das ich nie mehr missen möchte.
Durch die Auftritte vor den Kindern habe ich mir nach längerer Spielabstinenz auch wieder eine Routine angeeignet, die mich bei Vorsprechen und Castings wieder sehr viel ruhiger werden ließ. Ist ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Punkt. Und man hat wieder was auf dem Lebenslauf stehen.
Ich kenne die Ansicht einiger meiner Kollegen, dass Kindertheater am untersten Rand der Akzeptanz steht, weil die Kleinen so leicht zu befriedigen sind. Das sind gern die Kollegen, die das noch nie gemacht haben.
Kinder sind das härteste und ehrlichste Publikum, das wir je haben werden.
Die sind da und freuen sich auf uns, aber wehe, wenn wir ihnen zeigen, dass wir keine Lust haben oder nicht ehrlich sind, dann werden wir abgestraft. Ich muss nie so im Moment leben wie vor Kindern. Eine unglaublich gute Schule.
So. Wer jetzt als Mann diesen Artikel gelesen hat, in Berlin lebt und Lust bekommen hat mit mir und anderen netten Damen vor Zwergen aufzutreten, der melde sich bitte bei mir, ich werde die Kontaktdaten erfreut weiter leiten (oder er googelt das Theater, wenn er möchte
).
16. November 2009
Mir fiel ums Verrecken keine Überschrift ein. Egal.
Heute Nacht habe ich irgendeine Sendung auf NDR angesehen, in der die Kulthits des Nordens gezeigt wurden. War ganz viel aus den Siebzigern dabei, was mich ja zur Zeit berufsmäßig zu interessieren hat.
Was mich zutiefst beeindruckt hat, vor allem professionell gesehen, so als Sängerin- in der guten alten Zeit war das Thema “Playback” noch garkeines. Da haben die Menschen einfach live und direkt gesungen und mein lieber Herr Gesangsverein!!!- das war der Knaller. Das hätte man alles einfach so direkt auf Platte pressen können. Ich hatte Mary Roos nie wirklich auf dem Schirm. Seit heute Nacht- Mütze ab. Marianne Rosenberg hat ein paar nicht leichte Passagen mit einer Leichtigkeit rausgeknallt- Respekt. Man kann über Jürgen Drews denken, was man will, der kann singen, und das auch noch echt musikalisch. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Schlager ist nicht nur “Dschingis Khan”, obwohl das auch seine Reize hat, zumindest visuell und lachmuskeltechnisch gesehen, und auch wenn ich mir außer der 3er CD- Box, die ich zur Premiere bekommen habe, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht viel mehr Lieder anschaffen werde, und wenn ich vom heutigen Schlager immer noch nicht viel halte, aber das ist wiederum eine Geschmackssache, ich singe einige Lieder von nun an mit wesentlich mehr Respekt vor den Originalinterpreten.
10. November 2009
Letzten Freitag hatte ich meine sechste Premiere innerhalb von acht Wochen. “Hossa”, eine 70er Jahre- Schlagerrevue. Das Publikum hat getobt, wir sechs Darsteller waren mehr als glücklich und zufrieden und ich freue mich schon auf die nächsten Vorstellungen, von denen es leider, leider nicht allzu viele geben wird.
Alle Premieren liefen super, und das trotz Dauermüdigkeit, Kiefernhöhlenentzündung und Nebenhöhlenentzündung zwischendurch (im Januar wird die Nase ausgeräumt, bis dahin muss ich den Viren eben anders trotzen…), momentan sitze ich mit einer Stimmbandentzündung daheim und kann nach acht Wochen einfach mal nichts- in Worten: nada- tun, und ich habe kein schlechtes Gewissen, sondern genieße es den ganzen Tag nur vor dem Rechner oder dem Fernseher oder meinem CD-Regal zu hocken. Jetzt habe ich auch Zeit zu reflektieren.
“Hossa” erzählt weder eine Geschichte noch regt es den Zuschauer dazu an über irgendetwas nachzudenken, es soll schlicht und ergreifend zwei Stunden Freude bereiten (und das tut es, wir müssen nicht mal selbst singen, weil das vom Publikum übernommen wird). “Non(n)sens”, in dem ich die Schwester Amnesia spiele, erzählt weder eine Geschichte noch verleitet es den Zuschauer zu irgendeiner Selbstreflektion, er soll sich zwei Stunden einfach köstlich amüsieren. Meine Kinderstücke sind zwar Mitmachstücke für Kinder, bei denen sie ein Lied lernen, aber die Kleinen haben gern schon nach fünf Minuten irgendwas Neues im Kopf, was sie die vorherige Zeit vergessen lässt. “Sound Sugar” macht Musik, die die Zuhörer bewegen soll.
Jedes dieser Projekte macht mir Spaß. Ich darf meinen gewählten Beruf mit Erfolg ausüben, ich vergieße Schweiß auf der Bühne, der die Oderflut simulieren könnte, ich habe mehr als drei Monate geprobt und dann -
Die Frage in der Überschrift wurde mir allen Ernstes von einem Schauspieler gestellt, der “Musical” nicht ernst nimmt, da man ja dort grundsätzlich nichts auf die Bühne bringt, was Tiefgang hat (hüstel). Die Antwort war die meine. Und ich bin nach wie vor stolz darauf, denn die hat ihm das Mundwerk gestopft.
Vielleicht bin ich allein auf weiter Flur, wenn ich behaupte, dass Gesang, Tanz und Schauspiel erst durch solides Handwerk professionell werden, weil dadurch Kunst wiederholbar gemacht wird. Aber ich behaupte auch, dass all das, was ich als Komödiantin oder Musicaldarstellerin auf kleinster Bühne stemme, gefälligst als Kunst anzusehen ist. Kunst ist nicht nur den Shakespeares, Schillern, Beethovens, Dalís, wem auch immer vorbehalten; auch die leichte Unterhaltung gut zu präsentieren erfordert KUNSTFERTIGKEIT. Und mir macht es dazu noch einen Riesenspaß. Ohr abschneiden is nich.